Christen miteinander. Wahlbündnis Esslingen & Bernhausen für die Kirchenwahl 2019

Herzlich willkommen auf der Internetseite des Wahlbündnisses "Christen miteinander".

Am 1. Dezember 2019 war Kirchenwahl in der württembergischen Landeskirche. Wir beide, Ulrike Sämann (Offene Kirche) und Christoph Schweizer (Evangelium und Kirche), sind ins landeskirchlichen Parlament, die Landessynode, gewählt worden. 

Das amtliche Endergebnis:

Nicht-Theologen:
Ulrike Sämann (Offene Kirche): 13.096 Stimmen
Michael Klein (Lebendige Gemeinde): 13.144 Stimmen

Theologen:
Christoph Schweizer (Evangelium und Kirche): 13.873 Stimmen
Tobias Geiger (Lebendige Gemeinde): 12.852 Stimmen

Nicht gewählt: Andreas Arnold und Markus Brenner (beide Kirche für morgen)

 

 

Hurra, wir sind beide gewählt worden!

Wir danken uns für das Vertrauen unserer Wählerinnen und Wähler.

Wir werden uns in den kommenden sechs Jahren in der Landessynode in unseren Gesprächskreisen Offene Kirche und Evangelium und Kirche für eine Landeskirche einsetzen, die ein weites Herz hat für unterschiedliche religiöse Stile und Prägungen.
Wir werden uns für eine Kirche engagieren, die ihre Traditionen pflegt und gleichzeitig offen ist für den frischen Wind der Veränderung.
Wir werden uns einsetzen für eine Kirche, die Menschen in vielfältigen Lebenslagen begleitet.
Wir werden uns einsetzen für eine Kirche, in der theologisch solide argumentiert wird und in der die Sinne für die Fragen und Themen der Gegenwart geschärft sind.

Ihre und Eure Ulrike Sämann und Christoph Schweizer

(Foto: Thomas Rathay)

Ulrike Sämann

Ulrike Sämann, 62 Jahre, verheiratet, vier Kinder; Diplom-Oecotrophologin, pädagogische Fachkraft am Beruflichen Ausbildungszentrum Esslingen (BAZ); Stadträtin in Plochingen; Landessynodale (Offene Kirche) seit 2013; Vorsitzende der Bezirkssynode Esslingen; Sängerin der Kantorei.

Ich will mich in der Landessynode auch weiterhin für eine Kirche einsetzen, die die Fragen unserer Zeit aufgreift und zu ihr aus christlicher Sicht Position bezieht. So bleibt die evangelische Landeskirche eine bedeutende Stimme in unserer Gesellschaft. Dafür halte ich auch eine starke und mutige Diakonie für wichtig, die gelebtes Christsein vermitteln kann. Als Mitglied des Gesprächskreises „Offene Kirche“ möchte ich mich für eine Stärkung der Kirchengemeinden einsetzen, damit diese ihre vielfältigen Aufgaben vor Ort erfüllen können.  

Christoph Schweizer

Christoph Schweizer, 51 Jahre, verheiratet, zwei Kinder; Pfarrer in Esslingen (St. Bernhardt zum Hohenkreuz) und Pressepfarrer im Kirchenbezirk Esslingen; von 2007-2016 Medienpfarrer im Kirchenkreis Stuttgart; 2013-2017 Mitglied Bundesvorstand Netzwerk Öffentlichkeitsarbeit. Mitglied bei Evangelium und Kirche

Ich setze mich dafür ein, dass die Landessynode die Themen nach vorne bringt, die heute wirklich dran sind. Etwa die Frage nach dem guten Zusammenleben in einer Zeit des Umbruchs. Ich will dabei sein, wenn wir die Weichen stellen für eine kluge Nutzung von alten und neuen Medien und so mit den Menschen in den Dialog gehen. Als Vertreter der „kirchenpolitischen Mitte“ will ich mich für eine gute, respektvolle und klare Gesprächskultur in Kirche und Gesellschaft einsetzen.

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https://twitter.com/c_a_schweizer 

Darum sollten Sie uns wählen:

Wir setzen uns ein für eine Kirche, die ein weites Herz hat für unterschiedliche religiöse Stile und Prägungen. Die Vielfalt der Menschen und ihrer Glaubensstile ist ein Schatz unserer Kirche. Wir wollen diese Vielfalt stärken.

Wir setzen uns ein für eine Kirche, die ihre Traditionen pflegt und gleichzeitig offen ist für den frischen Wind der Veränderung. Wir mögen traditionelle Gottesdienste und Angebote. Wir sehen gleichzeitig große Chancen in neuen Beteiligungsformen, egal ob im „World Wide Web“ oder ganz konkret vor Ort.

Wir setzen uns ein für eine Kirche, die Menschen in vielfältigen Lebenslagen begleitet. Glatte Lebensentwürfe von der Wiege bis zur Bahre sind zur Ausnahme geworden. Wir finden: Die Kirche muss allen Menschen zur Seite stehen: Familien, jungen, alten, Singles, Heterosexuellen und allen anderen. Wir setzen uns ein für weitere, beherzte Schritte in der Gleichstellung homosexueller und transsexueller Menschen in unserer Landeskirche. Wir sind für die Trauung für alle.

Wir setzen uns ein für eine Kirche, in der theologisch solide argumentiert wird und in der die Sinne für die Fragen und Themen der Gegenwart geschärft sind. Christliche Bildung gibt Orientierung in einer multikulturellen und komplexen Welt. Wir setzen uns für eine gute Kultur der gesellschaftlichen Debatte ein. Wir Christinnen und Christen haben was zu sagen. Das wollen wir tun, mit relevanten Beiträgen zur öffentlichen Debattenkultur.

Wir setzen uns ein für Sie. Die Verantwortlichen können viel planen. Wenn wir Sie, die Kirchen-Mitglieder, nicht mitnehmen und einbeziehen in unsere Planungen, werden die besten Pläne scheitern. Deshalb sind wir für eine partnerschaftliche Kirche, die zum Mitmachen und Mitgestalten einlädt.

Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer

Viele unterstützen uns; einige davon sind:

Konrad Mohl, Hermann und Margarete Proß, Manfred Raab, Nina Paltian, Michael Burgenmeister, alle Aichwald

Gabriele Benz, Ulrike Seifried, Altbach

Jonathan Dörrfuß, Ulrike Raff, Christine Vlasina, Katrin Weißinger, Baltmannsweiler

Marc Lenz, Ruth und Rainer Scheel, Bärbel Stooß-Kress und Johannes Kress, Gerhard und Inge Sohn, Deizisau

Dr. Christine Glaser und Christian Rilling, Brigitte Hage, Barbara Hammann, Denkendorf

Adelheid und Christoph Bäuerle, Margit Bäurle, Hermann und Ulrike Beck, Markus Benz, Siegfried Bessey, Hanne Braun, Bettina Burghardt, Stefan Cohnen, Krische Diehl, Uwe Eberspächer, Nicolas Fink, Conny Giel, Ulrike Gräter, Christof Hermann, Jürgen Hudelmayer, Dr. Carl-Eberhard Klapproth, Prof. Dr. Christel Köhle-Hezinger, Victoria Kohlberger, Dorothee Krämer, Martin Maile, Gerda Mauthe, Dorothee Schäfer, Susanne Schock, Stefan Schwarzer, Dr. Annette Silberhorn-Hemminger, Patrick Spitzenberger, Günter und Angelika Wagner, Katharina Weißenstein, Christiane Wellhöner, Frank Widmann, Christiane Wille, Susanna Worbes, alle Esslingen

Dr. Michael Blume, Hans-Peter Becker, Bernhard und Margarete Dinkelaker, Filderstadt

Jost und Hanna Bauer, Marieluise Reichel, Hochdorf

Sabine Bantel, Günter Olbert, Cornelia und Christoph Reusch, Katrin Schuster, Dorothee Unrath, Martha Veittinger, Brigitte Zimmermann, Hohengehren

Reinhold Hummel, Christina Kurz, Ev-Marie Lenk, Birgit und Ronald Scholz, Ursula Ullmann-Rau, Köngen

Elisabeth Arnold, Elke Pfenning, Gerhard Zellmer, Günter Zilly, Leinfelden-Echterdingen

Martin Aichele, Hannelore Baumgarten, Werner Baumgarten, Manfred Bretschneider, Hans-Jürgen Federle, Dieter Mauz, Bernd Schönhaar, Ostfildern

Gottfried Gienger, Frieder Grau, Joachim Hahn, Gertraude Kühnle-Hahn, Gottfried Hengel, Plochingen

Gertraud und Wolfgang Sieler, Wernau